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Auf dem Weg zur Apokalypse (2005-2143)
Der zweite Aufstieg (2144-2557)
Die moderne Zeit (2558-2750)
Dome of York: Der zweite Krieg

- Auf dem Weg zur Apokalypse (2005-2143) -
2005
Holographische Massenspeicher-Medien werden auf dem Weltmarkt vorgestellt. Holodisks werden per Laser abgetastet und selbst das Einführungsmodell kann hundertmal mehr Daten speichern als alle bis dahin erhältlichen, auf Magnetfeldern beruhenden Medien.

2008
Die erste bemannte Mars-Mission der NASA wird erfolgreich abgeschlossen.

2010
Das Massachusetts Institute of Technology (MIT) beginnt mit dem Ceres-Projekt, für dessen Verwirklichung ein Zeitraum von 20 Jahren eingeplant ist. Ziel des Projekts: das gesamte Wissen der Menschheit in übersichtlicher Form auf Holodisks zu speichern. Eine Gruppe von 250 Professoren und Studenten aus aller Welt sammelt und überprüft sämtliche öffentlichen wissenschaftlichen Daten. Ceres ist der römische Name der griechischen Göttin Demeter, die im alten Griechenland als Erdenmutter und Fruchtbarkeitsgöttin verehrt wurde. Der Name wurde ausgesucht, da das gesammelte Wissen der Menschheit sowohl den Samen (Physik, Chemie, Biologie, Mathematik usw.) als auch die Frucht (Technologie, Architektur, Medizin, Landwirtschaft usw.) des Planeten Erde darstellt.

2018
Während der vierten Mars-Mission ereignet sich während des Starts ein Unfall, dem die gesamte Besatzung zum Opfer fällt.

2028
Auf einer Pressekonferenz erklärt Dr. Karmann, der Leiter des Ceres-Projekts, dass eine primitive Zivilisation schon nach wenigen Jahrzehnten in der Lage wäre, Atomreaktoren zu bauen, wenn ihr das im Ceres-Projekt gesammelte Wissen zur Verfügung stünde. Diese Bemerkung rückt das Projekt in den Blickpunkt der Öffentlichkeit.

2029
Dr. Karmann wird ermordet aufgefunden. Das Ceres-Projekt wird dem MIT entzogen und zur geheimen Staatssache erklärt.

2031
Die sechste Mars-Mission wird mit großem Erfolg abgeschlossen. Ein unbekanntes Metall, das auf dem Mars in großen Mengen vorkommt, zieht besondere Aufmerksamkeit auf sich. Gründliche wissenschaftliche Untersuchungen ergeben, dass dieses Material selbst nach langem und intensivem Kontakt mit den Neutronen, die sich aus der Verschmelzung von Tritonen und Deuteronen ergeben, nicht radioaktiv wird. Es werden Vorschläge laut, die Subventionen für die Fusionsforschung zu verdoppeln, da das neue Material sich hervorragend zur Herstellung von Ummantelungen für Fusionsreaktoren eignet. Bisher konnte man die Kernfusion nicht zur Massenenergiegewinnung nutzen, da die radioaktiven Nebenwirkungen zu gravierend waren; doch mit einer Verkleidung aus dem neuen Material wird die Massenenergiegewinnung endlich denkbar.

2035
Gerüchten zufolge hat die NSA das Ceres-Projekt nach Hinzufügung geheimer militärischer und wissenschaftlicher Informationen vollendet. Zahlreiche Agenten der NSA werden beauftragt, das Projekt in Zukunft zu begleiten und auf dem neuesten Stand zu halten. Wahrscheinlich wurde Ceres zum Schutz vor Umweltkatastrophen und Kriegen in ein isoliertes, hermetisch abgeriegeltes Labor verlegt.

2046
Nach 15jähriger Vorbereitung nimmt die USA eine Marskolonie in Betrieb. Die Einrichtung dient zum Teil wissenschaftlichen Zwecken, doch ihre Hauptfunktion ist die Ausbeutung des auf dem Mars entdeckten Metalls.

2047
Nachdem die fossilen Brennstoffe Asiens erschöpft sind, stürzt der Kontinent in Armut und Chaos. Erbitterte Kämpfe um die letzten Erdölreserven entbrennen zwischen Russland, Japan und China.

2049
In einem amerikanischen Forschungszentrum gelingt es, Deuterium-Tritium- Plasma über einen ausreichenden Zeitraum hinweg stabil zu halten. Die kommerzielle Nutzung der Kernfusion steht unmittelbar bevor.

2051
Während Japan von seinem Verbündeten USA Waffen und Verstärkung erhält, unterwirft China die Splitterstaaten des ehemaligen Sowjetblocks, deren Verteidigungsbereitschaft durch Korruption, anarchistische Aufstände und die Umtriebe mafiöser Organisationen geschwächt ist. Als Kollaborateure den letzten verzweifelten Versuch Russlands sabotieren, sich von den Nachwirkungen eines Atomschlags zu erholen, ergibt sich Russland den Chinesen. Nun ist der größte Teil des asiatischen Kontinents unter chinesischer Flagge vereinigt.

Dieser Sieg macht China zur mächtigsten Nation der Welt; seine Grenzen reichen nun vom Pazifik bis nach Polen.

2052
In den USA und in Teilen Europas werden die ersten D-T-Fusionsreaktoren in Betrieb genommen. Die Bemühungen der westlichen Welt, die neu erworbenen Kennt- nisse über die Kernfusion zur Herstellung von Plasmawaffen zu nutzen, bleiben jedoch ergebnislos.

2053
Im Anschluss an die Unterwerfung Asiens forciert China in den eroberten Ländern die Wiedereinführung des Kommunismus. Die bisher neutralen Länder Singapur, Thailand und Süd-Korea verbünden sich mit Japan, während die übrigen Länder zum chinesischen Imperium halten.

2054
Die Arabischen Emirate unterzeichnen einen Beistandspakt mit China ein und beliefern das Imperium mit Öl. Dafür garantiert China den Emiraten Waffenhilfe gegen die USA.

2055
Dank der hochtechnologischen Waffensysteme Japans scheitert das Chinesische Imperium bei dem Versuch, das Land zu besetzen. Dies führt zur Unterzeichnung eines Nichtangriffs-Paktes. Die japanisch-chinesische Grenze wird in höchste Alarmstufe versetzt. Die diplomatischen Beziehungen zwischen Westeuropa, den USA und Japan auf der einen und dem chinesischen Imperium auf der anderen Seite sind auf dem Tiefpunkt.

2060
Repräsentanten der westlichen Welt und Japans unterzeichnen ein Abkommen zur Gründung einer „Föderation der Freien Welt“. Das Bündnis soll seine Mitgliedsstaaten vor dem mächtigen Imperium schützen.

2063
Zwar werden die Bemühungen um die Entwicklung von Plasmawaffen noch immer nicht von Erfolg gekrönt, doch haben die westlichen Industrienationen gebündelte Energie-/Partikelstrahlen erfolgreich als Waffensysteme für Boden- und Luftfahrzeuge eingeführt.

2066
In Europa wird der letzte Atomreaktor zur Kernspaltung stillgelegt. Damit ist innerhalb der Föderation der Übergang von konventioneller Atomenergie zur Fusionsenergie vollzogen.

2068
Die Föderation richtet eine Kolonie auf dem Mars ein, wodurch die zukünftige Mineral-Versorgung gewährleistet ist.

2075
Um die ländlichen Gebiete im ehemaligen Russland mit Energie zu versorgen, nimmt China den 62. Spaltreaktor in Betrieb. Damit sind sowohl die fossilen Brennstoffe als auch die alternative Energiegewinnung in China endgültig durch die Atomkraft verdrängt worden. Zwar konnte sich das Imperium mittels Spionage das theoretische Wissen über die Kernfusion aneignen, doch da das Ummantelungsmaterial vom Mars in der Hand der Föderation ist, verhindert ein Handelsabkommen jede eigene Forschung.

2080
Selbst die Erdölvorräte der Arabischen Emirate gehen zur Neige. Im Lauf des folgenden Jahrzehnts werden die wichtigsten arabischen Städte an das chinesische Energienetz angeschlossen.

2095
In einem deutschen Atomforschungszentrum gelingt die erste kalte Kernfusion. Die Herstellung kompakter, leistungsstarker Stromerzeuger rückt in greifbare Nähe. Durch die Entwicklung neuartiger Fusionsreaktoren soll sich die Effizienz dieser Energieform weiter erhöhen.

2098
In Xi An, einer Großstadt südlich von Peking, stürzt ein Düsenjäger in einen veralteten Spaltreaktor. Der Aufprall zerstört die Ummantelung und löst eine unkontrollierte Kernschmelze aus. Die austretende radioaktive Strahlung verseucht nicht nur Xi An, sondern auch das nahe gelegene Peking. In den folgenden Jahren sterben Millionen an Strahlungsschäden. Der Wind trägt radioaktiven Staub nach Japan, doch bleiben die Bewohner des Nachbarstaates weitgehend unversehrt.

2100
Durch die Katastrophe von Xi An aufgerüttelt, beschließt die japanische Regierung, die größten Städte des Landes mit Strahlungsschutz-Kuppeln zu überbauen.

2102
Das chinesische Imperium entwickelt eine Methode, konventionelle Geschosse vor der Radarüberwachung zu verbergen: Die Kerolin-Stealth-Rakete kann jeden Sprengkopf unerfasst ans Ziel bringen. Die Föderation behauptet, ebenfalls Stealth-Technologie zu besitzen, sie jedoch bis dato unter Verschluss gehalten zu haben.

2104
China und die Föderation unterzeichnen das SALT-17-Abkommen, das beiden Seiten die Stationierung und den Einsatz von Stealth-Raketen verbietet.

2108
Innerhalb der Föderation beginnt man mit der Umwandlung bestehender Fusions-reaktoren, um die neue kalte Kernfusion zur Energiegewinnung einzusetzen.

2113
Auf dem Mars entsteht Terra Rot, die erste nichtmilitärische Kolonie. Sie besteht aus sieben Kuppeln und bietet 3.000 Menschen ein neues Heim. Diese Maß- nahme läutet das außerirdische Kolonisationsprogramm der Föderation der Freien Welt ein. Bis zum Ende des Jahrhunderts sollen 400.000 Menschen auf den Mars umgesiedelt werden.

2120
Wissenschaftler entdecken, dass durch Anreicherung der Marsatmosphäre mit einem komplexen Gasgemisch eine Reaktion ausgelöst wird, die innerhalb von 300 Jahren die Luft auf der Planetenoberfläche für Menschen atembar machen soll. Im selben Jahr beginnen die Pioniere mit dem Terraforming. Die Gasmischung wird nach Dr. Gloria Gaban, ihrer Entdeckerin, Gabanium genannt.

2124
Das technologisch rückständige China überrascht die Welt, indem es das neutrale Australien innerhalb kürzester Zeit in eine See-Barrikade einschließt. Nun ist Australien von der übrigen Welt völlig abgeschnitten. Um einen dritten Weltkrieg zu vermeiden, entschließt sich die Föderation zur Nichteinmischung.

2125
Nach neunmonatiger Blockade greift das Imperium Australien an. Um unnötiges Blutvergießen zu vermeiden, unterwirft sich das demoralisierte Australien, da die Föderation offensichtlich nicht bereit ist, das Land zu unterstützen. In der Vergangenheit hatte die Föderation wiederholt vergeblich versucht, Australien zum Beitritt zu bewegen. Der Kontinent, der seine Neutralität stets hoch schätzte, wollte seine Unabhängigkeit nicht aufgeben.

2126
Der extremistische chinesische Diktator Kong Jieshi wird ermordet in seiner Villa aufgefunden. Ein Heer von Leibwächtern hat sich als unfähig erwiesen, ihn zu beschützen. China lässt offiziell verlautbaren, dass Konterrevolutionäre den Diktator im Schlaf überrascht und erschossen haben. Doch die Bürger der Föderation vermuten, dass Spezialeinheiten der Freien Welt die Villa infiltriert haben, um Chinas extremistischen Kurs zu korrigieren. Natürlich wird diese Version von der Regierung der Föderation nie bestätigt.

2130
Die politische Lage hat sich stabilisiert. Der neue chinesische Diktator Xu Derui sieht die technologische Unterlegenheit des Reiches im Vergleich zur Föderation realistisch und dämpft den Eroberungsdrang seines Volkes.Japanische Forscher entwickeln den Prototyp eines kleinen, durch Kernfusion angetriebenen Motors, der in Fahrzeugen eingesetzt werden kann (Furytec Drive). Durch Furytec angetriebene Fahrzeuge sind wendig wie Hubschrauber und erreichen dieselbe Höchstgeschwindigkeit wie ein Sportflugzeug. So sind sie ideale Transportmittel für die großen Städte mit ihren Wolkenkratzern. Da die Fusionsreaktion des Furytec Drives kaum Schadstoffe erzeugt, eignen die Motoren sich auch hervorragend für den Einsatz innerhalb der japanischen Stadtkuppel.

2136
Astronomen entdecken erstaunliche Analogien zwischen dem dritten Stern des 80 Lichtjahre entfernten Sonnensystems Irata und dem Mars. Selbst die Atmosphären sind annähernd identisch.

2137
In der Hoffnung, diesen Planeten zu einem zukünftigen Zeitpunkt kolonisieren zu können, wird eine Sonde nach Irata III gesandt. Sie ist mit einem Fusionsantrieb der zweiten Generation ausgerüstet. Nach ihrer Ankunft soll die Sonde eine genau dosierte Menge Gabanium in der Atmosphäre von Irata III freisetzen.Um den Planeten zu erreichen, wird die Sonde etwa 100 Jahre unterwegs sein. Falls alles nach Plan verläuft, wird sich die Atmosphäre etwa 300 Jahre später für die menschliche Atmung eignen.

2140
Zur allgemeinen Überraschung stellt das Imperium den Prototyp eines Generationen- Raumschiffs vor, das Entfernungen von mehreren Hundert Lichtjahren zurücklegen soll. Das Projekt Starcruiser basiert auf dem Fusionsantrieb der Sonde, die die Föderation drei Jahre zuvor nach Irata III geschickt hat und bietet 3.000 Passagieren Platz. Bis dato hatte die Föderation China nicht die technologischen Kenntnisse zugetraut, einen Kaltfusionsreaktor zu bauen, geschweige denn einen Fusionsantrieb der zweiten Generation. Man vermutet, dass China durch Spionage in den Besitz dieser Technologie gekommen ist. Doch enthält das Raumschiff noch andere technische Raffinessen, die die Föderation entweder selbst noch nicht kennt oder die sich zumindest noch in einer geheimen Testphase befinden. Dies gilt besonders für die Trägheitsdämpfer, die es dem Schiff ermöglichen, mit höchster Energie zu beschleunigen, ohne die Mannschaft zu gefährden oder die Einrichtungen zu beschädigen. Die Starcruiser erreicht stolze 80% der Lichtgeschwindigkeit.Gegen Ende des Jahres beschuldigt Eva Goreman, Präsidentin der Föderation, das chinesische Imperium der Industriespionage. Sie stellt öffentlich die Frage, wie eine Nation, die 80% ihrer Energie mittels der überholten Kernspaltung erzeugt, plötzlich ein Raumschiff mit modifiziertem Fusionsantrieb hat bauen können. Der chinesische Diktator Xu Derui weist die Anschuldigungen entschieden zurück.

2141
Die technischen Fortschritte, die in den letzten Jahre auf dem Gebiet der Kernfusion erzielt worden sind, helfen der Föderation auch bei der Entwicklung neuer Waffen, so dass nun eine große Anzahl weiterentwickelter Wasserstoffbomben hergestellt werden kann. Diese zeichnen sich durch unvorstellbar hohe radioaktive Konzen- tration, einen gewaltigen Einschlageffekt sowie einen vergrößerten Wirkungsbereich aus. Die Föderation setzt die neuen Sprengköpfe vor allem bei Kaltfusions- Langstreckenraketen ein.

11. Februar 2143
Am Morgen des 11. Februar startet die Starcruiser zu ihrer ersten und letzten Reise. An Bord befinden sich 3.000 Kolonisten aller Gesellschaftsschichten des chinesischen Imperiums. Das Ziel der Reise ist geheim; wie auch die Technologie, die in den letzten sechs Monaten zur Verbesserung des Schmelzantriebs installiert worden ist.

13. Februar 2143
Zwei Tage nach dem Start verschwindet die Starcruiser plötzlich von den Bildschirmen der imperialen Bodenkontrolle. Nach kurzer Suche findet eine chinesische Flugstaffel Trümmer, die vermutlich von der Starcruiser stammen.

14. Februar 2143
China beschuldigt die Föderation, die technologischen Fortschritte des Imperiums nicht akzeptieren zu können und unterstellt, dass die Starcruiser deshalb von einer Flugstaffel der Föderation zerstört worden ist. Der chinesische Diktator Xu Derui droht, sich für den Tod der 3.000 Kolonisten an der Föderation zu rächen.

15. Februar 2143
Präsidentin Eva Goreman erklärt, dass die Föderation kein Interesse an den chinesischen Kolonisierungsplänen hegt und auch nie vorhatte, diese zu sabotieren. Darüber hinaus hält sie die Behauptung Chinas, auf technologischem Gebiet in Führung zu liegen, für arrogant und provokativ. Nur der Besitz detaillierter Informationen über die Technologie der Föderation gäbe China das Recht zu dieser Behauptung. Hat China somit die Industriespionage indirekt zugegeben? Weiter drückt Goreman ihr Bedauern über die Starcruiser-Katastrophe aus und spricht den Angehörigen der 3.000 Kolonisten ihr Beileid aus. Allerdings scheint die Zerstörung des Schiffes zu beweisen, dass das Imperium seine Möglichkeiten überschätzt hat.

16. Februar 2143
Xu Derui gibt bekannt, dass nahe der letzten bekannten Position der Starcruiser weitere Beweise für die Anwesenheit von Föderations-Kampffliegern unmittelbar vor der Katastrophe gefunden worden sind. Voller Zorn droht er erneut mit Rache.Am selben Tag erklärt Goreman, dass die Föderation diese wiederholten und unbegründeten Drohungen nicht länger hinnehmen wird.

17. Februar 2143, 06:40 morgens
Die Sensoren einer deutschen Radarstation fangen über dem Ärmelkanal drei Schatten auf. Sie sind nur für wenige Sekunden sichtbar.

17. Februar 2143, 06:58 morgens
An einem regnerischen Morgen wird die englische Hauptstadt London plötzlich von einem grellweißen Licht erhellt. Sekunden später sind 8 Millionen Menschen tot.

17. Februar 2143, 07:45 morgens
Während einer Krisensitzung in New York beschließt man, die Sensoren sämtlicher Radarstationen den Frequenzen jener deutschen Station anzupassen, die die Raketen auf dem Weg nach London aufgefangen hat.

17. Februar 2143, 08:02 morgens
Zwei Kerolin-Stealth-Raketen zerstören die deutsche Stadt Berlin. Da die Sensoren der Föderationssatelliten den Navigationsfrequenzen der Raketen angepasst waren, konnten diese sie 40 Sekunden vor dem Einschlag aufspüren. 27 weitere Raketen nähern sich anderen Großstädten der Föderation.

17. Februar 2143, 08:07 morgens
Im SALT-17-Abkommen von 2104 waren die Föderation und das Imperium übereingekommen, Kerolin-Stealth-Raketen weder herzustellen noch einzusetzen. Der imperiale Einsatz dieser Waffe wird nun innerhalb der nächsten 20 Minuten alle dicht bevölkerten Gebiete der Föderation zerstören.

Um 08:07 morgens, wenige Minuten vor der völligen Vernichtung der Föderation, erteilt Präsidentin Eva Goreman den Befehl, mit Kaltfusions-Langstreckenraketen zurückzuschlagen. 85 solcher Raketen werden von Föderations-Stützpunkten gestartet und nehmen Kurs auf Städte innerhalb des Imperiums. Genau wie 90% der Bevölkerung der Föderation erlebt auch Präsidentin Goreman den Augenblick des Einschlages nicht mehr.

17. Februar, 2143, 14:00
Innerhalb der letzten sechs Stunden sind etwa 23 der 24 Milliarden Menschenleben ausgelöscht worden.

Ende Februar 2143
Infolge der gewaltigen Explosionen brechen etliche Vulkane aus. Erdbeben erschüttern die Ruinen der Städte und die Wassermassen gigantischer Überschwemmungen vermischen sich mit dem Blut der Opfer. Wer noch am Leben ist, hält das Ende der Welt für gekommen. Für die meisten Überlebenden entspricht dies der Wahrheit.
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